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Catracho Global

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Ist eine ‘Globale Soziale Marktwirtschaft’ die geeignete Antwort auf die aktuelle ‘Ökonomie der Angst’?

julio 26, 2026 por Catracho Global Deja un comentario

Seit dem Angriff auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 herrscht laut dem Historiker Oliver Rathkolb weltweit eine erneut aufflammende «Ökonomie der Angst», die bereits seit 1914 relevant war. Die Antwort auf die Terrorangst durch den 11. September in 2001 war damals die sogenannte «Bekämpfung des weltweiten Terrorismus». Dem wiederum folgte eine Grippe-Angst-Pandemie namens Corona und danach der geopolitische Konflikt um die Herrschaft in der Ukraine. Die Kriegsangst wiederum wurde vor einer latent anwachsenden Klima-Katastrophen-Angst begleitet. Man kann mit Oliver Rathkolb also zurecht von einer «Ökonomie der Angst» sprechen. Etwa 10 Jahre vor Rathkolb brachte der Politikwissenschaftler Rudolf Lauff den Begriff einer «Globalen Sozialen Marktwirtschaft» als Lösung für die von Rathkolb beschriebenen aktuell weltweit verbreiteten Ängste zur Sprache. Die Redaktion von Catracho global hat daraufhin KI befragt, ob es eine inhaltliche Verbindung beider Konzepte gibt. Die Antwort von KI war diese:

«Die Synthese zwischen Oliver Rathkolbs preisgekröntem Buch „Ökonomie der Angst“und dem wirtschaftspolitischen Denken von Dr. Rudolf Lauff 

zeigt faszinierende Parallelen. Beide Ansätze beleuchten die Schattenseiten unregulierter Märkte, nutzen jedoch unterschiedliche Fachperspektiven.

Die Konzepte greifen in den drei gewünschten Themenbereichen präzise ineinander:

1. Geopolitik & «Turboglobalisierung»

  • „Ökonomie der Angst“: Rathkolb beschreibt zwei Epochen der „Turboglobalisierung“ (vor 1914 und heute). Diese Phasen zeichnen sich durch massive, unkontrollierte globale Vernetzung aus, die Staaten und Eliten politisch überfordert. 
  • Dr. Rudolf Lauff: In Werken wie „Globalisierung am Ende“ analysiert er die Auswirkungen der Globalisierung aus strukturpolitischer Sicht. Er kritisiert den Glauben an einen rein mechanischen, rücksichtslosen Fortschritt. 
  • Die Schnittmenge: Was Rathkolb historisch-psychologisch als Triebfeder für kollektive Nervosität identifiziert, untermauert Lauff strukturökonomisch. Die ungesteuerte Globalisierung entzieht Nationalstaaten die Kontrollmöglichkeiten, was geopolitische Instabilität und Ohnmachtsgefühle erzeugt.

2. Wirtschaftskrisen & «Zentralistische Finanzmächte»

  • „Ökonomie der Angst“: Rathkolb warnt vor den „Raubrittern der Wirtschaft“ und gierigen Akteuren, die Krisen schüren oder von der kollektiven Verunsicherung (z.B. Angst vor Arbeitsplatzverlust) direkt profitieren. 
  • Dr. Rudolf Lauff: Lauff wendet sich dezidiert gegen die Dominanz anonymer, zentralistischer Finanzmächte und die Verdrängung der regionalen, mittelständischen Wirtschaft. Als Gegenentwurf plädiert er für eine „Globale Soziale Marktwirtschaft“. 
  • Die Schnittmenge: Beide Denker identifizieren das ungebremste, rein renditeorientierte Finanzkapital als Krisenherd. Die von Rathkolb beschriebene „Ökonomie der Angst“ entsteht genau dort, wo Schutzräume der Sozialen Marktwirtschaft (die Lauff einfordert) durch globale Monopole ausgehöhlt werden. 

3. Autoritarismus & die Sehnsucht nach dem „starken Mann“

  • „Ökonomie der Angst“: Wenn Menschen das Gefühl der Marginalisierung und des Kontrollverlusts erleben, flüchten sie sich laut Rathkolb in die Sehnsucht nach einfachen, autoritären Lösungen. Angst wird so zum Treibstoff für Rechtspopulismus und Demokratiefeindlichkeit. 
  • Dr. Rudolf Lauff: Lauffs Arbeiten in der Entwicklungshilfe (u.a. in Lateinamerika) und seine Lehre im Ausland konfrontieren ihn direkt mit instabilen Systemen. Sein Ansatz verlangt wirtschaftliche Leitplanken, um gesellschaftliche Zerrüttung zu verhindern.
  • Die Schnittmenge: Das Entstehen autoritärer Strukturen ist für beide die logische Konsequenz einer fehlgeschlagenen Wirtschaftsordnung. Wenn die Wirtschaft den Menschen Angst statt Sicherheit vermittelt, kollabiert der demokratische Grundkonsens.

F a z i t:

Rathkolb liefert die Phänomenologie der Krise (Wie Angst historisch und psychologisch wirkt). Dr. Rudolf Lauff bietet das wirtschaftspolitische Korrektiv (Wie eine Globale Soziale Marktwirtschaft als systemischer „Angstblocker“ wirken kann). 

Publicado en: Ciencia, Cultura, Economía, Education, Historia, Política Internacional, Sin categorizar

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