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Catracho Global

Revista Digital hondureña enfocada en temas nacionales e internacionales

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Welche/wessen «Freiheit» verteidigten wir am Hindukusch?

marzo 24, 2026 por Catracho Global Deja un comentario

Christoph R. Hörsel bereiste als ortsansässiger Krieger verkleidet und als westlicher Berichterstatter in den Reihen der afghanischen Kämpfer aufgenommen Afghanistan während der Zeit der Einsätze deutscher Soldaten das Land und schrieb anschließend darüber ohne Einflussnahme durch deutsche Medien ein Buch, dass wir in Deutschland VOR diesem sinnlosen Krieg hätten lesen und daraus ehrliche Konsequenzen ziehen müssen. So mancher deutsche Soldat und noch mehr Afghanen könnten heute noch leben statt sich bei uns in der Fremde als einer der zahlreichen auch afghanischen Migranten ihr Leben zu fristen. Catracho global gibt hier Auszüge aus seinem Buch wieder:

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Andere Besucher Afghanistans während dieses völlig unsinnigen, in unseren sogenannten Leitmedien verlogen präsentierten Krieges kommen zu dem Ergebnis, dass die von westlichen Streitkräften in dieses uns so fremde Land geschickten Soldaten über das Ziel, den Sinn und Zweck keinerlei klare bzw. realistische Vorstellung hatten. Wenn sie sie gehabt hätten hätten sie mit Sicherheit diesen Einsatz trotz guter Bezahlung abgelehnt, wenn sie es denn ohne gekündigt zu werden gekonnt hätten. Doch eine große Wolke hehrer Ziele lockte sie in diesen riskanten und letztlich sinnlosen, für manche von ihnen tödlichen Einsatz.

Trotz dieser nun vorhandenen Erfahrungen gibt es immer noch deutsche Politiker, die auch heute noch derartige Einsätze deutscher Soldaten in fernen Ländern in falsch verstandener Solidarität mit den US-Amerikanern, die derartige Kriege seit gut 150 Jahren zu ihren Aufgaben als «Führungsnation des Westens» zählen, befürworten. Es mag sein sein, dass diese kriegerischen Einsätze den Interessen einiger Weniger dienen, doch die Ergebnisse aus dem Vietnam-Krieg, dem Afghanistan-Krieg, dem in Syrien, dem Krieg um die Ukraine und jetzt auch noch um den Iran zeigen, dass die Verteidigung von Gewinninteressen einer kleinen aber reichen Bevölkerungsgruppe nicht als «Verteidigung unseres Landes» verstanden werden kann und deswegen von den betroffenen Bevölkerungen, die die Soldaten stellen klar und konsequent ABGELEHNT werden muss. Letztlich müssen derartige Kriege als geopolitische Maßnahmen zur Absicherung von Interessensphären identifiziert werden und nicht als «Verteidigung von Leben und Existenz der beteiligten Völker». Krieg ist so gesehen stets die Fortsetzung eines an sich wirtschaftlichen Konkurrenzkampfes, der auch friedlich geführt werden könnte, wenn nicht einige Wenige aber umso Mächtigere dies anders sähen und Krieg als Mittel der Durchsetzung ihrer materiellen Interessen akzeptieren würden und diesen Krieg mit den IHNEN zur Verfügung stehenden MEDIALEN MACHT-MITTELN (sprich: Propaganda) vorbereiten und umsetzen könnten.

Demokratischer aber konsequenter WIDERSTAND gegen diese nach wie vor bestehenden Kriegs-Praktiken ist und bleibt das Gebot der Stunde für jeden demokratisch, friedlich und verantwortlich gesonnenen Menschen.

Das Beispiel NORDSTREAM:

Gibt es eine «Westliche Wertegemeinschaft» oder eher «business as usual»/pure Konkurrenz?

julio 25, 2023 por Catracho Global Deja un comentario (Editar)

Es gibt Themen, die sind brisant, in den sogenannten Leitmedien werden sie in der Regel als «umstritten» bezeichnet … und gerade deswegen sollte man als wacher Zeitgeist genau diesen Themen seine gezielte Aufmerksamkeit schenken. Eins dieser Themen ist der «Fall Nordstream 1 und 2». Ob er eine Angelegenheit der «Westlichen Wertegemeinschaft» ist oder eher pure Konkurrenz im angelsächsischen Sinne von «business as usual», dieser Frage werde ich in den folgenden Zeilen nachgehen.

Grundsätzlich wollen wir Deutsche als Zentraleuropäer mit unseren Nachbarn gute, d.h. zu beiderseitigem Nutzen sowohl politisch als auch wirtschaftlich gute Beziehungen pflegen. Das liegt selbstverständlich in unserem ureigenen Interesse, so wie es im Übrigen alle Nationen dieser Erde so halten … «wenn man sie lässt» sollte ich ehrlicherweise noch hinzufügen. Nun haben wir neben Dänen, höher nördlich Skandinaviern, gleich nebenan den Niederländern, Belgiern, Luxemburgern, Franzosen, Briten, Iren, Schweizern, Österreichern, Italienern, bißchen weiter weg den Spaniern und Portugiesen, wieder näher dran Tschechen, Slowaken, Ungarn, Rumänen, Bulgaren, Polen, Litauern, Letten und Esten auch Weißrussen, Ukrainer und Russen (und die, die ich bei dieser spontanen Aufzählung vielleicht noch vergessen habe) als europäische NACHBARN. Und zu allen sollten und wollen wir Deutsche soweit wie nur eben möglich friedfertige und nutzbringende nachbarliche Beziehungen pflegen. So weit so gut. Selbstverständlich haben wir als Mitteleuropäer auch traditionelle Beziehungen zu fast allen Ländern dieser Erde in Amerika, Afrika, Asien und nicht zu vergessen auch Australien. Fast überall auf der Welt wohnen auch Ausgewanderte von uns, die in ihrer neuen Heimat, weit weg von den traditionellen Rangeleien in Zentraleuropa ihr Glück versucht und oft auch gefunden haben. Auch zu den Bewohnern/Geschäftsleuten der meisten dieser Länder haben deutsche Unternehmen traditionell gute und zu beidseitigem Nutzen bestehende Beziehungen gepflegt/bewahrt.

ABER: Wie bei Allem im Leben gibt es auch hierbei Konkurrenz und Rangeleien «um den besseren Platz an der Sonne», sprich Konfliktsituationen, weil der Mensch ja auch Interessen-geleitet, manche mehr, manche weniger, andere sogar extrem und sogar kriegerisch unterwegs sind … und mit dieser Manie ein Problem für alle Anderen, Kultivierteren werden können bzw. bereits seit Längerem geworden sind.

Beim Öl, Gas als Nachfolger der Kohle gibt’s immer wieder solche Konkurrenz-Situationen, Rangeleien, Schiebereien, Korruptionen, Konflikte bis Kriege. Wissenschaftler, Historiker, Geologen, Ökonomen und seit ein paar Jahrzehnten auch Ökologen nehmen sich neben den Geschäftsleuten, deren Lobbyisten & Politikern und deren Soldaten diesem existenziell wichtigen Wirtschaftsbereich an. So entstanden z.B. folgende Bücher, deren Lektüre sich zu diesem Thema lohnt:

  • Hans Hartmann, Weltmacht Kohle, 1940 (zeigt auf, welche Bedeutung die Kohle in sehr vielen Wirtschaftsbereichen, von der Energiegewinnung, Chemie bis zur Pharmazie hat/te)
  • Daniele Ganser, Europa im Erdölrausch – Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit, 2012
  • Pierre Salinger/Eric Laurent, Krieg am Golf, 1991
  • F. William Engdahl, Mit der Ölwaffe zur Weltmacht, 2014
  • Stefan Rausch, Russlands Gas nach Europa. Nord Stream im Kontext einer Europäischen Energiesicherheitspolitik
  • Reinhard Bingener, Markus Wehner, Die Moskau Connection – Das Schröder-Netzwerk und Deutschlands Weg in die Abhängigkeit (aus der Sicht der Nordstream-Kritiker)
  • mehrere hoch interessante informative Videos im Internet – vorwiegend bei Youtube – über die Geschichte von Nordstream 1 und 2 und die neuesten Interviews mit dem unerschrockenen nordamerikanischen Investigativ-Journalisten Seymour Hersh, der in seinen Darlegungen die Täter/Initiatoren der Nordstream 1 und 2 Gaspipelines in seinem eigenen Land angesiedelt sieht.

Die Geschichte der Nordstream 1 und 2 Gaspipelines wird in den folgenden Abschnitten unsere Thema … bis zu ihrer Sprengung durch «un-friendly fire»… sein.

Als sich in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts das Sowjetsystem in Osteuropa wegen ineffizienter wirtschaftlicher und unfreier politischer Organisation von innen her begann aufzulösen schien der Weg für ein friedliches politisches und wirtschaftlich zu beidseitigem Nutzen dienendes Miteinander zwischen Ost und West frei geworden zu sein. In diesen 90er Aufbruchsjahren (gleich nach der deutschen Wiedervereinigung) war ich als Mitglied der Geschäftsführung der deutschen Gruppe der Internationalen Handelskammer (ICC) damit befasst, Unternehmensführer aus Osteuropa mit deutschen an Zusammenarbeit interessierten sog. Wirtschaftsführern in Kontakt zu bringen. Das Interesse war auf beiden Seiten recht groß. Man spürte förmlich ein frisches Lüftchen des Aufbruchs in eine neue Zeit, eine friedlichere und wirtschaftlich erfolgversprechende Zeit. Damals wurden auch intensivere Gespräche über russische Gaslieferungen nach Westeuropa über Polen und die Ukraine, aber auch direkte Pipeline-Optionen durch die Ostsee direkt nach Deutschland geführt. Nordstream 1 und 2 waren die letzten umgesetzten Projekte aus dieser Aufbruchszeit. Bei der Umsetzung hakte es jedoch permanent, und zwar verursacht von einer Koalition möglicherweise durch dieses Geschäft in ihren Interessen benachteiligter Nationen wie die Ukraine, Polen und die USA, bzw. deren tonangebender Geschäfts- und Finanzkreise, aus deren Sicht durch Nordstream 1 und 2 eine zu große NÄHE Deutschlands ZU Russland oder ABHÄNGIGKEIT Deutschlands VON Russland zu erwachsen schien. In der Tat versprach der Anteil des russischen Gases an der Gasversorgung Deutschlands mit der Realisierung dieser beiden Gaspipelines auf über 50% anzuwachsen. Kritiker des Nordstream 1 und 2 Ausbaus verwiesen stets darauf, dass der Gasbezugs-Mix bei einem einzelnen Land nicht über 30% anwachsen sollte, um möglichst nicht in Abhängigkeit von einer Bezugsquelle zu werden. Rein betriebswirtschaftlich ist das ja auch ein rationales und bedachtes Verhalten. Wer möchte sich schon gerne in wirtschaftliche Abhängigkeit begeben. Wer in Europa noch glaubt, dass dies einer aktuell konfliktiven Beziehung zwischen den USA und Europa geschuldet sei, sollte wissen, dass schon vor vor gut 40 Jahren der US-Präsident Ronald Reagan die Errichtung der sibirischen Erdgasleitung nach Westeuropa verhindern wollte, indem er über einen Teil des Materials, das die mit dem Bau beauftragten deutschen, britischen und französischen Firmen benötigten, ein Embargo verhängte. (Quelle: Alfred Grosser, Frankreich und seine Außenpolitik, S. 390).

DOCH: Solche Überlegungen sollten eigentlich den Betreibern bzw. in mögliche Abhängigkeit Geratenden selbst überlassen bleiben, ihren möglichen Grad an möglicher Abhängigkeit und deren Risiken selbst zu beurteilen. SO lief die Sache allerdings nicht. Es waren die US-Politiker, Senatoren, Kongress-Abgeordneten, die über immer wiederkehrende Kritik an Nordstream 1 und 2 medial auffielen. Gemeinsam mit ihnen wurden auch Stimmen aus der Ukraine und Polen laut, die sich bei diesem DIREKTGESCHÄFT zwischen Russen und Deutschen bei ihren bis dato kassierten Durchleitungs-Einnahmen übergangen fühlten. Klar, wer sieht schon gerne, dass frühere Kunden ohne Einen Geschäfte machen. Für die deutschen Einkäufer war dieser Direktbezug jedoch wirtschaftlich klug gedacht. Preiswerterer Gasbezug «direkt vom Werk» liegt schließlich im modernen Trend von «Geiz ist geil».

Zehn Jahre lang oder mehr blieben die amerikanischen Politiker, oder sollten wir sie eher Lobbyisten nennen, am Ball. Die letzte «Trumpfkarte» präsentierte schließlich der aktuelle US-Präsident Biden, als er auf einer Pressekonferenz in Anwesenheit des deutschen Kanzlers Scholz der Weltpresse verkündete, dass Nordstream 1 und 2 NICHT in Betrieb gehen würden, wenn der russische Präsident seineTruppen in die Ostukraine marschieren ließe. Auf die Frage einer Korrespondentin, wie die US-Regierung dies denn bewerkstelligen wolle, schließlich gehörten die Pipelines deutschen und russischen Unternehmen antwortete Biden sinngemäß, sie könne davon ausgehen, dass man Mittel und Wege hätte, dies auch umzusetzen. Herrn Scholz entwich in diesem Moment lediglich ein verschämtes Lächeln, aber kein Kommentar mehr dazu.

Kurze Zeit darauf marschierten russische Soldaten tatsächlich in die Ostukraine und es dauerte auch nur wenige Wochen und die beiden Gaspipelines wurden gesprengt. Bis heute gibt es keine offiziellen Verlautbarungen bezüglich der Täterschaft. Lediglich Seymour Hersh, ein renommierter US-amerikanischer Investigativ-Journalist, schloss aus seinen Recherchen, dass die Bombardements von den USA aus initiiert wurden. Das Video mit Bidens Ankündigung und Scholzens betretenem Lächeln gehört selbstverständlich auch zu Hershs Indizienkette.

Stellt sich anschließend die Frage, was dieser Angriff auf zentrale Leitungen unserer nationalen Gasversorgung und die damit verbundene extreme Verteuerung des Gaspreises für alle deutschen Verbraucher noch für Folgen haben wird. Wird sich das große und heuchlerische Wort von der „Westlichen Wertegemeinschaft“ angesichts dieser Erfahrung nicht nach und nach als Illusion erweisen und die deutschen und europäischen Bürger erkennen, dass die USA kein Verbündeter, sondern ein am Eigeninteresse geleiteter Konkurrent ist, den man besser auf Abstand hält ? Die Diskussion geht weiter, doch der Schaden, den dieser Angriff auf unsere Gasversorgung bereits angerichtet hat, ist nicht zu übersehen, auch für die traditionell eingeschworenen deutschen Freunde Amerikas nicht.

Publicado en: Historia, Política Internacional, Sin categorizar

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